Über mich
Ingrid Schiffelholz
Heilpraktikerin, Jahrgang 1971, seit 1998 in eigener Praxis.
- Praxis seit 1998
- Trager abgeschlossen 2001
- Osteopathie ab 2015
- Mitglied Heilpraktikerverband Bayern e. V.
- Sprachen Deutsch, Englisch
Wie ich zu diesem Beruf kam
Ich war als Kind viel krank. Eine Mandelentzündung nach der anderen, am Ende kamen die Mandeln heraus, danach ging es mit den Nebenhöhlen weiter. Behandelt wurde immer schulmedizinisch.
Mit neunzehn riss ich mir bei einem Sportunfall Kreuzband, Innenband und Meniskus. Es wurde operiert, aber das Knie heilte nicht. Ein Jahr lang blieb es steif, bis ein anderer Arzt noch einmal operierte. Ich war damals mitten in einer Ausbildung und musste sie unterbrechen.
In dieser Zeit habe ich viel über das medizinische System gelernt. Vor allem aber habe ich gelernt, wie es sich anfühlt, damit allein gelassen zu werden. Daraus wurde der Entschluss, Heilpraktikerin zu werden.
Warum die Trager Arbeit
Seit 1998 arbeite ich in eigener Praxis. Schnell war klar, dass ich mit den Händen arbeiten will. Die Trager Körperarbeit habe ich 2001 abgeschlossen.
Sie begeistert mich bis heute, weil sie auf einer einfachen, aber kraftvollen Idee beruht: Ein Mensch darf lernen, etwas Besseres zu fühlen als das, was sich im Moment gerade zeigt. Nicht, indem man wegdrückt oder übergeht, sondern indem man dem Nervensystem, dem Körper und dem inneren Erleben eine neue Richtung anbietet.
Gerade wenn alles schmerzt, wenn es eng ist oder wenn man innerlich festhängt, erinnert diese Arbeit an etwas sehr Menschliches: an unsere Freiheit, über den aktuellen Zustand hinauszuwachsen.
Sie ist sanft und gleichzeitig tief. Durch die wellenartigen, wiegenden Bewegungen entsteht Raum, der nicht nur die oberflächlichen Strukturen erreicht, sondern auch tiefere Schichten im Körper berührt, und damit oft auch im Geist und in der Seele. Es ist eine Begegnung mit dem ganzen Wesen.
Darin liegt für mich ein wesentlicher Unterschied zu vielen klassischen Massagen. Dort stehen häufig Muskulatur und Durchblutung im Vordergrund. In der Trager Körperarbeit kann durch die Sanftheit eine Tiefe entstehen, die Veränderung ermöglicht, auch in den Faszien, in der inneren Beweglichkeit und im gesamten Körpergefühl.
Trager ist für mich deshalb nicht einfach Behandlung, sondern eine Einladung: loszulassen, feiner zu spüren und wieder in einen Zustand zu kommen, der leichter, freier und lebendiger ist.
Weitere Ausbildungen
Die Craniosacrale und Viszerale Osteopathie kamen ab 2015 dazu. Sie passen gut zur Körperarbeit, gehen aber von einem etwas anderen Ansatz aus, und sie sind mir sehr hilfreich, um über die Hände einen Befund zu erheben.
In der klassischen Homöopathie habe ich eine umfangreiche Aus- und Fortbildung, die ich jährlich bei internationalen Homöopathen vertiefe. Ich setze sie gern in meine Behandlungen mit ein.
Ich bin Mitglied im Heilpraktikerverband Bayern e. V.
Grundlage meiner Arbeit ist die Überzeugung, dass Körper, Seele und Geist zusammengehören.
Lernen wir uns kennen
Ein kurzes Telefonat genügt, um zu klären, ob meine Arbeit zu Ihnen passt.